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Ein eigenes Haus bringt Freiheiten – und laufende Kosten, die du selbst tragen musst. Wie hoch Strom- und Heizkosten ausfallen, hängt vom Gebäude, von der Heizung und vom Tarif ab. Dieser Überblick zeigt dir, wo du als Eigentümerin oder Eigentümer in Österreich deine Energiekosten senken kannst – von der schnellen Maßnahme bis zur größeren Sanierung.

1. Energiekosten senken beim Tarif

Der schnellste Hebel kostet keine Investition: Rund 40 % deiner Stromrechnung entfallen auf den Energiepreis, und nur dieser Teil ist frei wählbar. Netzentgelte, Steuern und Abgaben sind reguliert und bei jedem Anbieter gleich. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen in Österreich mehrere Cent pro Kilowattstunde – über ein Jahr oft mehrere hundert Euro.

Achte beim Vergleich nicht nur auf den Arbeitspreis, sondern auch auf Grundgebühren, Bindungsfristen und darauf, ob ein Rabatt nur im ersten Jahr gilt. Energy Hero übernimmt diesen Vergleich dauerhaft: Wir überwachen den Markt und leiten den Wechsel beim Stromanbieter und beim Gasanbieter Jahr für Jahr ein. Den Schriftverkehr behältst du – die Bestätigung kommt von deinem neuen Anbieter direkt zu dir.

2. Heizkosten optimieren

Heizen ist im Eigenheim der größte Energieposten. Diese Maßnahmen wirken unabhängig vom Heizsystem:

  • Heizkörper entlüften: Luft im System kostet Heizleistung – einmal pro Saison reicht meist.
  • Heizungsanlage einstellen lassen: Ein hydraulischer Abgleich und eine passende Heizkurve senken den Verbrauch, ohne dass du etwas tauschen musst.
  • Programmierbare Thermostate: Absenkzeiten für Nacht und Abwesenheit laufen automatisch statt nach Gefühl.
  • Fenster und Türen abdichten: Dichtungsbänder sind billig und wirken sofort, bevor du über einen Austausch nachdenkst.

3. Photovoltaik und Eigenverbrauch

Eine Photovoltaikanlage senkt den Strombezug aus dem Netz. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist heute der Eigenverbrauch: Die Vergütung für eingespeisten Überschussstrom ist in den letzten Jahren deutlich gesunken, während jede selbst genutzte Kilowattstunde den vollen Strompreis inklusive Netzkosten und Abgaben spart. Wer den Sonnenstrom direkt verbraucht – mit Speicher, Wärmepumpe, Warmwasser oder E-Auto – rechnet die Anlage schneller ab.

Was eine Anlage 2026 kostet, welche Förderung es gibt und wann sie sich amortisiert, steht im Detail in unserem Beitrag zu den Kosten einer Photovoltaikanlage. Einen Überblick über unser Angebot für PV-Haushalte findest du auf der Seite Photovoltaik.

4. Energieeffizienz des Gebäudes verbessern

  • Dämmung von Dach, oberster Geschoßdecke und Keller: meist das beste Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
  • Fenstertausch: Dreifachverglasung senkt Wärmeverluste und Lärm – lohnt sich vor allem bei alten Kastenfenstern.
  • LED-Beleuchtung: günstig, sofort wirksam, besonders bei Außen- und Dauerbeleuchtung.
  • Haushaltsgeräte: Beim Neukauf auf das EU-Energielabel achten. Seit 2021 gilt die Skala A bis G. Die alten Plus-Klassen gibt es nicht mehr, ein heutiges „A“ ist deutlich strenger vergeben als die früheren Spitzenklassen.

5. Förderungen 2026 nutzen

Für den Umstieg von Öl, Gas oder Kohle auf Wärmepumpe oder Pelletheizung gibt es 2026 den geförderten Kesseltausch im Rahmen der Sanierungsoffensive – in einigen Bundesländern läuft er weiterhin unter dem Namen „Raus aus Öl und Gas“. Anträge sind bis 31. Dezember 2026 möglich, aber nur solange das Budget reicht: Vergeben wird in der Reihenfolge des Einlangens. Wer den Tausch plant, sollte damit nicht bis zum Jahresende warten.

Dazu kommen die Wohnbau- und Sanierungsförderungen der Bundesländer, die sich in Höhe und Bedingungen unterscheiden. Antragstellung und die aktuellen Bundesförderungen laufen über umweltfoerderung.at – prüfe die Fristen dort, bevor du Aufträge vergibst.

Fazit

Im Eigenheim wirken zwei Ebenen: Der Tarif senkt den Preis pro Kilowattstunde sofort und ohne Investition, Sanierung und Heizungstausch senken den Verbrauch dauerhaft, brauchen aber Kapital und Planung. Am schnellsten kommst du weiter, wenn du mit dem Tarif beginnst und die größeren Maßnahmen entlang der verfügbaren Förderungen planst.

Rückblick: Die Strompreisbremse ist mit 31. Dezember 2024 ausgelaufen. Dieser Beitrag beschreibt rückblickend, wie die Maßnahme funktioniert hat. Wie sich die Energiepreise seither entwickeln, liest du in unserem Überblick zu den Energiepreisen in Österreich.

Was war die Strompreisbremse?

Als Reaktion auf die extremen Strompreise der Energiekrise führte die Bundesregierung mit 1. Dezember 2022 die Strompreisbremse (offiziell: der „Stromkostenzuschuss“) für Privathaushalte ein. Die Entlastung lief automatisch über die Stromrechnung – ein Antrag war nicht nötig. Gefördert wurde ein Grundkontingent von 2.900 kWh pro Jahr, was etwa dem Verbrauch eines Haushalts mit bis zu drei Personen entspricht. Größere Haushalte konnten zusätzliche Kontingente beantragen, und von den Rundfunkgebühren befreite Haushalte erhielten ergänzend einen Abschlag von 75 % auf die Netzkosten.

So funktionierte die Förderung

Innerhalb des geförderten Kontingents zahlten Haushalte selbst nur 10 Cent pro kWh (netto). Den darüber liegenden Teil des Energiepreises übernahm der Staat – zunächst bis zu einer Obergrenze von 30 Cent pro kWh; ein noch höherer Vertragspreis blieb beim Haushalt. Ab dem 1. Juli 2024 wurde die Obergrenze auf 15 Cent pro kWh halbiert, die Entlastung fiel im letzten halben Jahr also deutlich kleiner aus. Mit 31. Dezember 2024 endete die Strompreisbremse endgültig.

Was bedeutet das Ende der Strompreisbremse heute?

Seit 1. Jänner 2025 zahlen Haushalte wieder den vollen Marktpreis für jede Kilowattstunde. Damit entscheidet allein der Tarif deines Anbieters darüber, wie hoch deine Stromrechnung ausfällt – der Anbieterwechsel ist seither der wichtigste Hebel gegen zu hohe Energiekosten. Schon während der Strompreisbremse galt übrigens: Gefördert wurde nur bis zur Obergrenze, ein günstiger Tarif zahlte sich immer aus. Warum sich der Wechsel 2026 deutlicher denn je lohnt, haben wir separat für dich zusammengefasst.

„Zahlt sich ein Wechsel des Energieanbieters überhaupt aus?“ – während der Energiekrise 2022 war das eine berechtigte Frage. 2026 ist die Antwort eindeutig: Ja, deutlicher denn je. Die Energiepreise der Anbieter sind seit den Rekordwerten der Krisenjahre klar gesunken, und günstige Neukundentarife sind wieder breit verfügbar. Gleichzeitig sind Netzentgelte sowie Steuern und Abgaben gestiegen – umso wichtiger ist es, bei dem Teil deiner Rechnung zu sparen, den du wirklich beeinflussen kannst: dem Energiepreis.

Was hat sich seit der Energiekrise geändert?

Die Rekordpreise von 2022 und 2023 sind Geschichte. Ein Haushalt zahlt 2026 für Strom brutto rund 25 bis 30 Cent pro kWh, für Gas rund 8 bis 10 Cent – deutlich weniger als am Höhepunkt der Krise, aber immer noch mehr als davor. Warum? Weil sich die Kostenstruktur verschoben hat:

  • Die Strompreisbremse ist Geschichte: Sie lief mit 31. Dezember 2024 aus. Seit 2025 zahlst du wieder den vollen Marktpreis für jede Kilowattstunde.
  • Die Netzentgelte sind gestiegen: Bei Strom kam der große Sprung 2025 mit durchschnittlich +23 Prozent; 2026 steigen sie laut E-Control im Schnitt nur noch leicht (+1,3 Prozent), regional aber sehr unterschiedlich. Bei Gas ziehen die Netzentgelte 2026 kräftig an: im Schnitt rund +18 Prozent, in einzelnen Bundesländern noch deutlich mehr.
  • Abgaben pendeln zwischen Entlastung und Normalsatz: Die Elektrizitätsabgabe sprang 2025 nach dem Ende der Krisen-Senkung wieder auf den Normalsatz von 1,5 Cent pro kWh. Für 2026 wurde sie für Haushalte befristet erneut auf 0,1 Cent gesenkt – diese Entlastung läuft aber mit Ende 2026 wieder aus.

Kurz gesagt: Auf Netzentgelte, Steuern und Abgaben hast du keinen Einfluss – sie stehen fest, egal bei welchem Anbieter du bist. Beeinflussen kannst du nur den Energiepreis, also rund 40 Prozent deiner Rechnung. Genau deshalb zählt die Wahl deines Anbieters heute mehr denn je. Die ganze Preisentwicklung findest du in unserem Überblick zu den Energiepreisen in Österreich 2026.

Warum sich der Wechsel 2026 wieder deutlich lohnt

Der Wettbewerb am Energiemarkt ist zurück – und mit ihm die großen Preisunterschiede zwischen den Anbietern. Laut dem Preismonitor der E-Control kann ein Durchschnittshaushalt durch den Wechsel zum günstigsten Anbieter bis zu 380 Euro pro Jahr beim Strom und bis zu 750 Euro beim Gas sparen (Stand Dezember 2025). Besonders viel Luft nach unten haben alle, die noch in einem teuren Bestandstarif aus der Krisenzeit stecken.

Dass sich das herumgesprochen hat, zeigen die Zahlen: 2025 haben laut E-Control 420.904 Strom- und Gaskunden ihren Lieferanten gewechselt – so viele wie nie zuvor. Die Wechselrate beim Strom erreichte mit 5,4 Prozent einen Rekordwert, und das erste Quartal 2026 war mit 137.479 Wechseln das stärkste erste Quartal, das je gemessen wurde. Wer nicht wechselt, zahlt in der Regel drauf.

Wann solltest du aktiv werden?

  • Du bist seit der Krise beim selben Anbieter: Dann zahlst du sehr wahrscheinlich einen Tarif, der weit über den aktuellen Neukundenangeboten liegt – ein Vergleich lohnt sich fast immer.
  • Deine Preisgarantie läuft aus: Prüfe rechtzeitig, welche Konditionen danach gelten, und vergleiche vor dem Ablauf.
  • Du bekommst eine Preiserhöhung oder AGB-Änderung: Du musst sie nicht hinnehmen – du hast ein Widerspruchsrecht und kannst zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
  • Nach dem ersten Vertragsjahr: Neukundenrabatte gelten meist nur zwölf Monate. Wer regelmäßig wechselt, nimmt sie immer wieder mit, statt in einen teuren Bestandstarif zu rutschen.

Wie kann Energy Hero dich unterstützen?

Regelmäßig Tarife vergleichen, Fristen im Blick behalten, den Wechsel abwickeln – genau dafür gibt es Energy Hero. Als dein Tarifaufpasser behalten wir den Energiemarkt durchgehend im Auge:

  • Wir vergleichen deinen Tarif laufend mit dem Markt, damit du nicht unnötig zu viel zahlst.
  • Finden wir einen günstigeren Anbieter, leiten wir den Wechsel für dich ein – du behältst dabei die Kontrolle und bestätigst den Wechsel selbst mit einem Klick im Mail deines neuen Anbieters.
  • Wir beraten dich, wenn dein Anbieter die Preise erhöht, die AGB ändert oder deinen Vertrag kündigt.

Einmal angemeldet, passen wir dauerhaft auf deine Energiekosten auf – Jahr für Jahr. So profitierst du immer wieder von günstigen Neukundentarifen, ohne selbst den Markt beobachten zu müssen. Wie der Wechsel im Detail abläuft, liest du auf unserer Seite zum Stromanbieter wechseln.

Fazit

2026 gilt das Gegenteil von 2022: Nicht das Abwarten schützt dich vor hohen Kosten, sondern das Wechseln. Die Energiepreise der Anbieter sind gesunken, doch gestiegene Netzentgelte und die nur befristeten Abgaben-Entlastungen halten die Rechnung hoch – umso wertvoller ist jeder Euro, den du beim Energiepreis sparst. Achte auf Schreiben und Mails deines Anbieters, prüfe Preiserhöhungen – oder überlass das einfach uns. Bei Fragen ist unser Serviceteam jederzeit für dich da.

Die Energiekrise mit ihren Rekordpreisen von 2022 und 2023 ist vorbei – günstig ist Energie in Österreich deshalb aber nicht geworden. Die reinen Energiepreise haben sich gegenüber dem Höchststand zwar beruhigt, gleichzeitig sind Netzentgelte, Steuern und Abgaben gestiegen und staatliche Entlastungen wie die Strompreisbremse ausgelaufen. Unterm Strich zahlen Haushalte 2026 weiterhin spürbar mehr als vor der Krise. Hier bekommst du den aktuellen Überblick – und die wichtigsten Hebel, um deine Strom- und Gasrechnung niedrig zu halten.

Aktuelle Energiepreise auf einen Blick (Stand Juni 2026): Strom rund 25–30 Cent/kWh, Gas rund 8–10 Cent/kWh (brutto, Haushalt). Beide liegen über dem Vorkrisenniveau – weil gestiegene Netzentgelte und Abgaben die gefallenen Großhandelspreise ausgleichen. Beeinflussen kannst du nur den Energiepreis (rund 40 % der Rechnung) – über die Wahl deines Anbieters.

Wie haben sich die Gas- und Strompreise in Österreich 2026 entwickelt?

Strom: Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt 2026 brutto grob 25 bis 30 Cent pro kWh – bei 3.500 kWh Jahresverbrauch also rund 900 bis 1.050 € im Jahr. Die Großhandelspreise sind gegenüber dem Krisenhoch zwar deutlich gefallen, höhere Netzentgelte und Abgaben gleichen das aber weitgehend aus – der Endpreis liegt damit klar über dem Vorkrisenniveau (2019 rund 20 Cent pro kWh). Günstige Wechseltarife liegen am unteren Ende dieser Spanne, alte Bestandsverträge eher darüber.

Was eine einzelne Kilowattstunde aktuell kostet – inklusive der Unterschiede je Bundesland – liest du in unserem Überblick Was kostet 1 kWh Strom?.

Gas: Hier fiel die Entlastung größer aus. Ein Durchschnittshaushalt zahlt 2026 brutto etwa 8 bis 10 Cent pro kWh, bei 15.000 kWh Verbrauch also grob 1.200 bis 1.500 € im Jahr. Günstige Wechseltarife liegen oft bei 8 bis 12 Cent, alte Bestandstarife dagegen schnell bei 13 bis 19 Cent – ein klarer Hinweis darauf, wo sich ein Wechsel lohnt.

Und: Die Energiepreise schwanken weiterhin stark. Schon einzelne Ereignisse am Weltmarkt können die Arbeitspreise innerhalb weniger Monate deutlich bewegen.

ZeitraumStrompreis-Niveau
2019 (vor der Krise)~20 ct/kWh
2022–2023 (Energiekrise)Rekordhoch, deutlich darüber
2026 (heute)~25–30 ct/kWh
Strompreis im Zeitverlauf (Haushalt, brutto)

Was treibt die Preise – und was kannst du beeinflussen?

Deine Strom- und Gasrechnung besteht aus drei Teilen:

  • Energiepreis: der Preis für die reine Energie, den dein Lieferant selbst festlegt. Diesen Teil – und nur diesen – bestimmst du über die Wahl deines Anbieters.
  • Netzentgelt: rund ein Drittel der Rechnung, vom regionalen Netzbetreiber erhoben und von der E-Control reguliert. An deinen Wohnort gebunden und durch einen Wechsel nicht veränderbar.
  • Steuern und Abgaben: u. a. Elektrizitäts- bzw. Erdgasabgabe, Ökostromförderung, CO₂-Bepreisung und 20 % Umsatzsteuer. Vom Staat festgelegt. (Die Elektrizitätsabgabe liegt 2026 für Haushalte bei nur 0,1 Cent/kWh – Quelle: E-Control.)

Dass Energie trotz gesunkener Großhandelspreise teuer bleibt, hat vor allem drei Gründe:

  • Die Strompreisbremse ist Ende 2024 ausgelaufen – seit 2025 zahlst du wieder den vollen Preis.
  • Die Netzentgelte sind gestiegen. Bei Strom kam der große Sprung 2025; für 2026 erhöhen sie sich laut E-Control im Schnitt nur noch leicht (rund +1,3 %, etwa 5 € pro Jahr für einen Haushalt mit 3.500 kWh). Bei Gas steigen die Netzentgelte 2026 dagegen deutlich – im Schnitt rund +18 %, was die Gasrechnung insgesamt um etwa 6 % erhöht (Quelle: E-Control).
  • Die Krisen-Entlastungen der Jahre 2022 bis 2024 sind ausgelaufen, und Abgaben wie die CO₂-Bepreisung bleiben fester Teil des Preises.

Die Konsequenz: Bei Netz, Steuern und Abgaben hast du keinen Spielraum. Der einzige Hebel, an dem du wirklich drehen kannst, ist der Energiepreis – also dein Anbieter und dein Tarif.

Diagramm: Zusammensetzung des Strompreises in Österreich 2026 – Energiepreis, Netzentgelte, Steuern und Abgaben
Woraus sich der Strompreis 2026 zusammensetzt

Wie schützt du dich vor Preiserhöhungen?

Deine Rechte bei einer Preiserhöhung: Erhöht dein Anbieter den Preis, muss er dich vorab informieren – und du hast laut E-Control ein Widerspruchsrecht. Hinnehmen musst du die Erhöhung also nicht: Du kannst widersprechen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Die genauen Fristen stehen in deinem Vertrag bzw. den AGB.

Der wirksamste Schutz: regelmäßig vergleichen und wechseln. Beim Energiepreis sind die Unterschiede groß: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen laut E-Control rund 17 Cent pro kWh. Bei 3.500 kWh Jahresverbrauch macht das schnell mehrere hundert Euro im Jahr aus. Den größten Vorteil holst du dir, wenn du regelmäßig wechselst, denn die attraktiven Neukundenrabatte gelten meist nur im ersten Jahr.

Der Haken: Kaum jemand hat Lust, jedes Jahr aufs Neue Tarife zu vergleichen, Fristen zu überwachen und den Wechsel abzuwickeln. Genau das übernimmt Energy Hero für dich – Jahr für Jahr. Wir behalten den Markt durchgehend im Auge und sorgen dafür, dass du immer beim günstigsten Anbieter bleibst.

Wie der Wechsel funktioniert, liest du auf unseren Seiten zum Stromanbieter wechseln und zum Gasanbieter wechseln.

Fazit: Die Rekordpreise sind Geschichte, doch gestiegene Netzkosten, ausgelaufene Entlastungen und hohe Abgaben halten Energie teuer. Beeinflussen kannst du nur den Energiepreis – und genau dort liegt mit einem regelmäßigen Anbieterwechsel dein größtes Sparpotenzial.

Was diese Preise für dich konkret bedeuten, hängt auch von deinem Bundesland ab — Netzentgelte und Regional-Anbieter machen den Unterschied. Und wenn du nicht nur vergleichen, sondern wechseln willst: Hier geht’s zum Stromanbieter wechseln in Wien oder zum Stromanbieter wechseln in Niederösterreich.

Häufige Fragen zu den Energiepreisen 2026

Was eine einzelne Kilowattstunde aktuell kostet – inklusive der Unterschiede je Bundesland – liest du im eigenen Überblick Was kostet 1 kWh Strom in Österreich 2026?.

Warum ist Strom trotz gesunkener Großhandelspreise teuer?

Weil die Strompreisbremse Ende 2024 ausgelaufen ist, die Netzentgelte gestiegen sind und Abgaben wie die CO₂-Bepreisung fester Teil des Preises bleiben.

Steigen die Strom- und Gaspreise 2026?

Die Strom-Netzentgelte steigen 2026 nur leicht (rund +1,3 %), die Gas-Netzentgelte dagegen deutlich (rund +18 %, etwa +6 % auf die gesamte Gasrechnung). Der Energiepreis selbst schwankt marktabhängig.

Was kann ich gegen eine Preiserhöhung tun?

Du hast laut E-Control ein Widerspruchsrecht und musst eine Erhöhung nicht hinnehmen: Du kannst widersprechen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Am wirksamsten ist regelmäßiges Vergleichen und Wechseln.

Eine eigene Photovoltaikanlage senkt deine Stromrechnung spürbar – doch bei den Kosten und Förderbedingungen hat sich 2025 einiges verändert. Die Modulpreise sind gefallen, gleichzeitig ist die Umsatzsteuer-Befreiung wieder ausgelaufen. Hier bekommst du den aktuellen Stand 2026: was eine Photovoltaikanlage heute kostet, welche Förderungen es gibt und ab wann sich die Investition rechnet.

Photovoltaikanlage: Kosten und Preise 2026

Schlüsselfertige Anlagen – inklusive Montage, Wechselrichter und Elektroinstallation, ohne Speicher – liegen 2026 in Österreich bei rund 1.000 bis 1.800 € pro kWp (Bruttopreis inklusive der seit April 2025 wieder fälligen 20 % Umsatzsteuer). Je größer die Anlage, desto günstiger der Preis pro kWp, weil sich Fixkosten wie Gerüst und Netzanschluss auf mehr Module verteilen.

Grobe Richtwerte für ein Einfamilienhaus:

  • 5 kWp: rund 6.000–9.000 € – deckt etwa den Bedarf eines durchschnittlichen Haushalts
  • 10 kWp: rund 11.000–17.000 € – für viele Einfamilienhäuser der sinnvolle Einstieg

Faustregel: 1 kWp erzeugt pro Jahr ungefähr 1.000 kWh Strom. Ein Haushalt mit 5.000 kWh Jahresverbrauch braucht also grob 5 kWp – wer auf Eigenverbrauch optimiert, geht etwas größer.

Ein Stromspeicher kommt extra dazu und kostet je nach Kapazität mehrere tausend Euro. Er lohnt sich vor allem, wenn du tagsüber wenig zu Hause bist und den Sonnenstrom abends nutzen willst.

Steuer und Förderung: das hat sich 2025 geändert

Wichtig, weil viele Ratgeber hier veraltet sind: Der Nullsteuersatz von 0 % Umsatzsteuer auf private PV-Anlagen ist in Österreich ausgelaufen. Er galt von Anfang 2024 bis Ende März 2025 – seit 1. April 2025 fallen wieder die regulären 20 % USt an. Eine Anlage, die netto 15.000 € kostet, schlägt damit brutto mit rund 18.000 € zu Buche.

(Hinweis am Rande: In Deutschland gilt der Nullsteuersatz dauerhaft. Viele Online-Ratgeber vermischen das – in Österreich zahlst du seit April 2025 wieder die volle USt.)

Als Ausgleich für das Aus der Steuerbefreiung wurde die EAG-Förderung für 2026 verlängert und aufgestockt. Über den EAG-Investitionszuschuss holst du dir einen Teil der Anschaffungskosten zurück – 2026 bis zu rund 150 € pro kWp für die PV-Anlage und 150 € pro kWh für einen gleichzeitig errichteten Speicher, dazu einen „Made in Europe“-Bonus, wenn europäische Komponenten verbaut werden. Zwei Dinge sind dabei entscheidend:

  • Die Förderung gibt es nur in befristeten Fördercalls (pro Jahr mehrere, jeweils einige Wochen) – und das Budget kann ausgeschöpft sein.
  • Der Antrag muss vor Inbetriebnahme der Anlage gestellt werden. Wer die Anlage erst in Betrieb nimmt und dann beantragt, geht leer aus.

Die aktuellen Calls, Fristen und Fördersätze findest du bei der offiziellen EAG-Förderabwicklungsstelle.

Wann sich Photovoltaik rechnet

Mit den heutigen Preisen amortisiert sich eine PV-Anlage typischerweise nach 8 bis 12 Jahren – bei einer Lebensdauer von 25 Jahren und mehr produziert sie danach quasi gratis Strom.

Der größte Hebel für die Wirtschaftlichkeit ist dein Eigenverbrauch. Die Vergütung für überschüssigen Strom, den du ins Netz einspeist, ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart dir dagegen den vollen Strompreis – inklusive Netzkosten und Abgaben. Deshalb gilt: Je mehr deines Sonnenstroms du direkt selbst nutzt, etwa mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto, desto schneller rechnet sich die Anlage.

Auch mit PV-Anlage zahlst du noch Netzstrom – und der sollte günstig sein

Eine Photovoltaikanlage deckt nie 100 % deines Bedarfs. Nachts, im Winter und an trüben Tagen beziehst du weiter Strom aus dem Netz – ohne Speicher oft mehr als die Hälfte deines Jahresverbrauchs. Dieser Reststrom läuft über deinen normalen Stromvertrag, und genau da zahlen die meisten unnötig drauf.

Der Energiepreis ist der einzige Teil deiner Stromrechnung, den du frei beeinflussen kannst – zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter liegen schnell mehrere Cent pro kWh. Wer seine PV-Anlage bis ins Detail optimiert, aber beim Reststrom im teuren Grundversorgungstarif hängen bleibt, verschenkt jedes Jahr Geld.

Genau hier setzt Energy Hero an: Beim Stromanbieter wechseln nehmen wir dir die Arbeit ab. Wir überwachen den Markt und leiten den Wechsel Jahr für Jahr ein, damit du beim jeweils günstigen Tarif landest. Den Schriftverkehr behältst du – die Bestätigungsmail kommt von deinem neuen Anbieter direkt zu dir, du klickst sie selbst. So holst du nicht nur aus deiner PV-Anlage, sondern auch aus deinem Reststrom das Maximum heraus.

Klimagerät, Ventilator, Kühlschrank im Dauerbetrieb: Im Sommer steigt der Stromverbrauch aus anderen Gründen als im Winter. Diese Energiespartipps zeigen dir, wo im Haushalt tatsächlich Verbrauch anfällt – und welcher Hebel deine Rechnung dauerhaft senkt.

Energiespartipps für heiße Tage

Ein Ventilator braucht ein Vielfaches weniger Strom als ein mobiles Klimagerät. Noch günstiger ist es, die Wärme gar nicht erst in die Wohnung zu lassen: in den kühlen Morgen- und Abendstunden gut durchlüften, tagsüber Fenster schließen und mit Vorhängen oder Rollläden verdunkeln. Damit bleibt die Raumtemperatur oft schon im erträglichen Bereich, ohne dass ein Kühlgerät läuft.

Warmwasser und Standby

Warmwasser ist nach dem Heizen der zweitgrößte Energieposten im Haushalt. Im Sommer kannst du hier am einfachsten sparen: kürzer und kühler duschen spart die Energie für die Wassererwärmung.

Geräte im Standby laufen unbemerkt weiter. Wer im Sommer viel unterwegs oder zwei Wochen auf Urlaub ist, schaltet Fernseher, Konsole, Router-Zusatzgeräte und Ladegeräte besser ganz aus – am bequemsten über eine schaltbare Steckdosenleiste.

Kühlgeräte und Waschen

  • Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen: Eine Eisschicht wirkt wie eine Dämmung und treibt den Stromverbrauch spürbar nach oben. Ein Reifansatz ist normal, eine dicke Eisschicht kostet Geld.
  • Kühlgeräte nicht in die Sonne stellen: Je wärmer die Umgebung, desto häufiger läuft der Kompressor. Auch die Lüftungsschlitze auf der Rückseite sollten frei bleiben.
  • Wäsche an der Luft trocknen: Im Sommer geht das meist schnell und spart den Wäschetrockner komplett ein. Mit Kaltwaschmittel entfällt zusätzlich das Aufheizen des Waschwassers.
  • Beim Neukauf auf das Energielabel schauen: Seit 2021 gilt die Skala A bis G. Die alten Plus-Klassen gibt es nicht mehr, und ein heutiges „A“ ist deutlich strenger vergeben als die früheren Spitzenklassen.

Weitere geprüfte Spar-Hinweise für Haushalte findest du bei der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des Klimaschutzministeriums.

Der größte Hebel bleibt der Energiepreis

Verhaltenstipps senken den Verbrauch um einige Prozent. Deutlich mehr bringt der Preis pro Kilowattstunde: Ein österreichischer Haushalt zahlt bei 3.500 kWh Jahresverbrauch derzeit grob 900 bis 1.050 € für Strom. Rund 40 % davon entfallen auf den Energiepreis – der einzige Teil der Rechnung, den du frei wählen kannst. Netzentgelte, Steuern und Abgaben sind fix.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen in Österreich mehrere Cent pro Kilowattstunde. Über ein Jahr summiert sich das auf mehrere hundert Euro – ohne dass du im Haushalt irgendetwas ändern musst. Trotzdem hat rund drei Viertel der Haushalte noch nie gewechselt.

Energy Hero übernimmt diesen Teil für dich: Wir behalten den Markt im Auge und leiten den Wechsel beim Stromanbieter und beim Gasanbieter Jahr für Jahr ein. Den Schriftverkehr behältst du – die Bestätigung kommt von deinem neuen Anbieter direkt zu dir, du klickst sie selbst. So bleibt der Überblick bei dir, die Arbeit bei uns.

Für die kalte Jahreszeit gilt anderes: Dort liegt der Hebel bei Heizung und Gas. Die passenden Tipps stehen in unserem Beitrag Bei Strom und Gas im Winter sparen.

1 kWh Strom kostet einen österreichischen Haushalt 2026 brutto rund 25 bis 30 Cent – inklusive Netzentgelt, Steuern und Abgaben. Was das für deinen Jahresverbrauch bedeutet, woraus sich der Preis zusammensetzt und wie viel du mit dem richtigen Anbieter sparst, rechnen wir dir hier vor.

Was kostet 1 kWh Strom 2026?

Im Schnitt zahlst du 2026 rund 25 bis 30 Cent pro kWh. Wo genau du liegst, hängt vom Tarif ab: Günstige Wechseltarife liegen am unteren Ende dieser Spanne, alte Bestandsverträge eher darüber. Zum Vergleich: Vor der Energiekrise (2019) waren es rund 20 Cent. Günstig ist Strom also nicht geworden – die Großhandelspreise sind seit dem Krisenhoch zwar deutlich gefallen, höhere Netzentgelte und Abgaben gleichen das aber weitgehend aus.

Beispiel: So viel kostet dich dein Stromverbrauch im Jahr

Rechnet man mit einem durchschnittlichen Brutto-Preis von rund 28 Cent pro kWh, ergibt das ungefähr:

  • 1.000 kWh → ca. 280 € im Jahr
  • 2.000 kWh → ca. 560 €
  • 3.000 kWh → ca. 840 €
  • 3.500 kWh (typischer Haushalt) → ca. 980 €
  • 4.000 kWh → ca. 1.120 €
  • 5.000 kWh → ca. 1.400 €

Das sind Richtwerte: Mit einem günstigen Tarif zahlst du weniger, in einem teuren Bestandstarif mehr. Genau dort liegt dein Sparhebel.

Woraus besteht der Preis für 1 kWh Strom?

Nur etwa 40 % deiner Stromrechnung sind der eigentliche Energiepreis – und genau den bestimmst du über deinen Anbieter. Rund ein Drittel sind regulierte Netzentgelte (die 2026 leicht steigen, etwa +1,3 %), der Rest sind Steuern und Abgaben. Auf Netzentgelte, Steuern und Abgaben hast du keinen Einfluss – auf den Energiepreis schon. Mehr zur Preisentwicklung liest du in unserem Überblick zu den Strompreisen in Österreich 2026.

Wie viel kannst du sparen?

Eine Menge. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen laut E-Control rund 17 Cent pro kWh beim reinen Energiepreis – für einen Durchschnittshaushalt schnell ein dreistelliger Betrag pro Jahr. Wie hoch dein Sparpotenzial ausfällt, hängt auch vom Bundesland ab, weil die lokalen Grundversorger unterschiedlich teuer sind. Wie groß der Unterschied je Bundesland ist, siehst du in der Tabelle unten. Den größten Effekt holst du heraus, wenn du regelmäßig wechselst – so nimmst du immer wieder die günstigen Neukundentarife mit, statt nach dem ersten Jahr in einen teuren Bestandstarif zu rutschen.

Was kostet 1 kWh Strom je Bundesland? (August 2026)

Der kWh-Preis ist nicht überall gleich: Netzentgelte und der lokale Anbieter unterscheiden sich regional. Die folgende Tabelle zeigt den günstigsten Tarif je Netzgebiet (inkl. Neukundenrabatt) und wie viel du beim Wechsel pro Jahr sparst – berechnet aus dem E-Control-Preismonitor (Basis: 3.500 kWh Strom/Jahr).

BundeslandGünstigster Tarif (ct/kWh)Ersparnis/Jahr beim Wechsel
Burgenland27,3~188 €
Kärnten29,2~189 €
Niederösterreich28,0~188 €
Oberösterreich25,2~135 €
Salzburg25,9~252 €
Steiermark28,1~108 €
Tirol24,9~20 €
Vorarlberg23,2~102 €
Wien28,0~163 €
Strom – günstigster Tarif je Bundesland

In den Landeshauptstadt-Netzen weichen die Preise ab (günstigster Tarif): Linz 24,4 · Graz 24,0 · Klagenfurt 28,0 · Innsbruck 27,3 ct/kWh.

Auch beim Gas lohnt der Blick aufs Bundesland (Basis: 15.000 kWh Gas/Jahr):

BundeslandGünstigster Tarif (ct/kWh)Ersparnis/Jahr beim Wechsel
Burgenland11,7~131 €
Kärnten11,4~255 €
Niederösterreich10,6~258 €
Oberösterreich10,9~434 €
Salzburg10,6~195 €
Steiermark10,9~62 €
Tirol10,50 €
Vorarlberg10,1~121 €
Wien12,2~415 €
Gas – günstigster Tarif je Bundesland

Landeshauptstadt-Netze Gas (günstigster Tarif): Graz 10,9 · Klagenfurt 11,8 · Linz 10,9 ct/kWh.

Quelle: E-Control Preismonitor inkl. Neukundenrabatte, Stand 1. August 2026. Werte = günstigstes Angebot im jeweiligen Netzgebiet, umgerechnet auf den kWh-Preis (Strom ÷ 3.500 kWh, Gas ÷ 15.000 kWh). Der typische lokale Tarif liegt um die angegebene Ersparnis höher.

Wohnst du in Wien oder Niederösterreich? Den Anbieterwechsel übernehmen wir für dich – mit den passenden Tarifen vor Ort: Stromanbieter wechseln in Niederösterreich oder Stromanbieter wechseln in Wien.

Häufige Fragen zum Strompreis

Was kostet 1 kWh Strom in Österreich 2026?

Brutto rund 25–30 Cent pro kWh, inklusive Netzentgelt, Steuern und Abgaben. Günstige Wechseltarife liegen am unteren Ende, alte Bestandsverträge darüber.

Was kostet Strom im Jahr für einen Haushalt?

Bei einem typischen Verbrauch von 3.500 kWh und rund 28 Cent pro kWh sind das etwa 980 € pro Jahr. Mit einem günstigen Tarif zahlst du deutlich weniger.

Warum ist Strom je Bundesland unterschiedlich teuer?

Weil sich die regulierten Netzentgelte und der Tarif des lokalen Grundversorgers regional unterscheiden. Den Energiepreis – rund 40 % der Rechnung – bestimmst du aber selbst über deinen Anbieter.

Wie kann ich beim Strompreis sparen?

Über den Energiepreis: Zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter liegen laut E-Control bis zu 17 Cent pro kWh. Wer regelmäßig wechselt, nimmt immer wieder die günstigen Neukundentarife mit – das macht für einen Durchschnittshaushalt schnell einen dreistelligen Betrag im Jahr aus.

So unterstützt dich Energy Hero

Damit du dich darum nicht selbst kümmern musst, übernehmen wir das: Als Tarifaufpasser leiten wir den Wechsel zum günstigsten Stromanbieter ein, Jahr für Jahr. Du meldest dich einmal an – die Bestätigung deines neuen Anbieters bekommst du direkt zugeschickt. Unser Service kostet 69 € pro Jahr für einen Zähler (118 € für zwei). Und weil wir bewusst auf Provisionsdeals mit Energieanbietern verzichten, sind wir zu 100 % unabhängig und empfehlen ausschließlich das, was für dich am günstigsten ist.

Fazit

1 kWh Strom kostet 2026 rund 25 bis 30 Cent – je nach Anbieter und Tarif. Bei einem typischen Verbrauch von 3.500 kWh sind das fast 1.000 € im Jahr. Da zwischen den Anbietern Welten liegen, lohnt sich ein Tarifvergleich fast immer – oder du überlässt das Vergleichen und Wechseln gleich einem Tarifaufpasser.

Das regelmäßige Wechseln des Strom- und Gasanbieters ist sinnvoll, um dauerhaft Geld zu sparen. Aufgrund der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes ist es für jeden Endverbrauchenden möglich seinen Anbieter frei zu wählen. Beim Wechsel des Anbieters profitiert man von diversen Vorteilen, einer dieser Vorteile ist ein Neukundenrabatt.

Was der Neukundenrabatt ist sowie die Vor- und Nachteile erklären wir im folgenden Beitrag:

Tarife mit Neukundenrabatt

Viele Anbieter bieten im ersten Vertragsjahr besonders günstige Energiepreise um Kunden zu werben. Dem Kunden wird im ersten Jahr also ein sogenannter „Neukundenrabatt“ gewährt. Dieser Rabatt ist meist ein hoher Prozentsatz des Arbeitspreises (cent/kWh).

Tarife mit Neukundenrabatt haben allerdings meist einen höheren Arbeitspreis (cent/kWh). So kann es zu monatlich höheren Teilbeträgen kommen. Nach dem Ablauf der 12-monatigen Bindungsfrist wird jedoch der Neukundenrabatt als Bonus ausbezahlt, wodurch sich die Ersparnis ergibt. Wichtig ist es jedoch, rechtzeitig kurz vor Auslauf der Mindestvertragsdauer erneut Tarife zu vergleichen und zu wechseln, um so vom Neukundenrabatt zu profitieren und trotzdem danach nicht den hohen Arbeitspreis weiter zu zahlen.

Das Team von Energy Hero kümmert sich darum, dass keine Fristen verpasst werden und die Berechnungen beziehungsweise Anbieterwechsel rechtzeitig eingeleitet werden. So sparst du Jahr für Jahr.

Pros & Cons

+ Maximales Einsparpotenzial

+ Wechselbonus am Ende der Vertragslaufzeit

–  Eventuell höhere monatliche Teilbeträge

Was du noch beachten solltest: Der Neukundenrabatt basiert meist auf dem Verbrauch. Aus diesem Grund sind diese Art von Tarifen besonders für Haushalte mit bereits bekanntem beziehungsweise eher gleichbleibenden Verbrauch ratsam.

Tarife ohne Neukundenrabatt

Bei Tarifen ohne Neukundenrabatt ist der Arbeitspreis (cent/kWh) und die Grundpauschale pro Monat ausschlaggebend für den Energiepreis. Basierend auf dem Verbrauch werden so die monatlichen Teilbeträge ermittelt. Hier ist es also wichtig, die Arbeitspreise und Grundpauschalen der einzelnen Anbieter zu vergleichen und so den günstigsten Tarif für sich zu finden. So entstehen die niedrigsten monatlichen Kosten.

Bitte beachte jedoch, dass Tarife ohne Neukundenrabatt tendenziell über ein Vertragsjahr etwas teurer sind als Tarife mit Neukundenrabatt und du so nicht am allermeisten einsparst, aber dafür monatlich geringere Zahlungen hast, die somit auch besser planbar sind und dich finanziell nicht belasten.

Pros & Cons

+ Niedrige monatliche Kosten

+ Langfristig günstige Tarife

+ Planbare Tarifzahlungen

– Über ein Jahr gesehen in der Regel teurer als Tarife mit Neukundenrabatt

Gerne beraten wir dich bei der Suche nach einem geeigneten Tarif telefonisch unter 0720 272020 oder per Mail unter hallo@energyhero.at.

Auf jeder Stromrechnung in Österreich steht ein Posten für die Förderung erneuerbarer Energien – umgangssprachlich „Ökostrombeitrag“ genannt. In den letzten Jahren war er ausgesetzt, seit 2025 wird er wieder verrechnet. Hier erfährst du, was dahintersteckt, wie hoch der Ökostrombeitrag 2026 ist und ob du ihn umgehen kannst.

Was ist der Ökostrombeitrag?

Mit dem Ökostrombeitrag finanzieren alle Stromkundinnen und -kunden gemeinsam den Ausbau erneuerbarer Energien – etwa die Förderung neuer Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke. Offiziell heißt er seit der Umstellung auf das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) nicht mehr „Ökostromförderbeitrag“. Er besteht heute aus zwei Teilen:

  • dem Erneuerbaren-Förderbeitrag – verbrauchsabhängig, also als Aufschlag pro Kilowattstunde, und
  • der Erneuerbaren-Förderpauschale – ein fixer Jahresbetrag pro Zähler.

Beide Posten findest du auf deiner Rechnung unter den Netzkosten. Sie sind gesetzlich festgelegt und bei jedem Stromanbieter exakt gleich. Mehr Details findest du beim Ökostrom-Fördersystem der E-Control.

Wie hoch ist der Ökostrombeitrag 2026?

Eine Besonderheit der letzten Jahre: 2022 und 2023 war der Beitrag komplett ausgesetzt und wurde aus dem Budget finanziert, erst seit 2025 wird er wieder normal verrechnet.

Für 2026 sinkt der verbrauchsabhängige Förderbeitrag für Haushalte um rund 22 %. Konkret: Ein Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch zahlte 2025 etwa 39 € Förderbeitrag – 2026 sind es rund 8,60 € weniger, also ungefähr 30 €. Die fixe Förderpauschale bleibt bis 2027 unverändert.

Zusammengerechnet machen diese Förderkosten nur rund 4 % deiner gesamten Stromrechnung aus – ein vergleichsweise kleiner Posten.

Kann man den Ökostrombeitrag vermeiden?

Direkt: nein. Der Beitrag ist gesetzlich vorgeschrieben, hängt an den Netzkosten und ist bei jedem Anbieter identisch – durch einen Wechsel lässt er sich nicht senken.

Eine Ausnahme gibt es für Haushalte mit geringem Einkommen: Wer etwa Ausgleichszulage, Pflegegeld, Mindestsicherung oder bestimmte Beihilfen bezieht, kann sich auf Antrag von den Förderkosten befreien lassen – über die OBS-Befreiung (vormals GIS).

Was du wirklich beeinflussen kannst: den Energiepreis

Ökostrombeitrag, Netzentgelte und Steuern sind fix vorgegeben. Der einzige Teil deiner Rechnung, den du frei wählen kannst, ist der Energiepreis – und genau dort liegt das eigentliche Sparpotenzial. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen schnell mehrere Cent pro Kilowattstunde, über das Jahr oft mehrere hundert Euro.

Energy Hero bringt dich Jahr für Jahr zum günstigsten Stromanbieter – wir überwachen den Markt und leiten den Wechsel ein, du musst nicht selbst vergleichen. Den Schriftverkehr behältst du: Die Bestätigung kommt von deinem neuen Anbieter direkt zu dir. So holst du beim einzigen frei wählbaren Teil deiner Stromrechnung das Maximum heraus, während der Ökostrombeitrag für alle gleich bleibt.

Im Winter steigt der Energieverbrauch vor allem an einer Stelle: beim Heizen. Wer mit Gas heizt, merkt das direkt auf der Jahresabrechnung. Hier bekommst du die Maßnahmen, die im Alltag wirklich etwas bringen – und den größten Hebel, wenn du beim Gas sparen willst, ohne zu frieren.

Richtig heizen

Steht die Couch vor dem Heizkörper, wird die Luftzirkulation blockiert und die Wärme staut sich. Halte Heizkörper frei und schließe sie nicht mit Vorhängen ein. Eine Dämmung zwischen Heizkörper und Außenwand verringert die Wärme, die direkt ins Mauerwerk geht. Undichte Fenster und Türen treiben den Verbrauch ebenfalls – hier helfen schon Dichtungsbänder, bevor du an einen Austausch denkst.

Vorhänge zuziehen und Rollläden schließen

Nachts geht ein großer Teil der Wärme über die Fenster verloren. Rollläden und dichte Vorhänge nach Einbruch der Dunkelheit schließen reduziert diesen Verlust spürbar – besonders bei älteren, schlecht isolierten Fenstern. Die Heizung über Nacht etwas abzusenken, ist sinnvoll; komplett abdrehen dagegen nicht, weil das Aufheizen ausgekühlter Wände mehr Energie kostet.

Stoßlüften statt Fenster kippen

Ein gekipptes Fenster kühlt die Wände aus, ohne die Luft wirklich zu tauschen. Besser: zwei- bis dreimal täglich die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit öffnen, idealerweise gegenüberliegend (Querlüften). Dreh die Thermostatventile währenddessen ab. So bleibt die Luftfeuchtigkeit im Griff, Schimmel hat keine Chance und die Wärme in den Wänden bleibt erhalten.

Ein Grad weniger

Ein Grad niedrigere Raumtemperatur spart etwa 6 % Heizenergie. Als Richtwerte gelten rund 20 bis 23 °C für Wohn- und Badezimmer, 18 bis 20 °C für die Küche, 17 bis 20 °C fürs Schlafzimmer und 15 bis 18 °C für Vorräume. Nicht genutzte Räume müssen nicht auf Wohnzimmertemperatur laufen – ein warmer Pullover ersetzt hier ein paar Prozent Gasverbrauch.

Thermostat richtig einstellen

Ein kalter Raum wird auf Stufe 5 nicht schneller warm als auf Stufe 3 – der Thermostat regelt keine Geschwindigkeit, sondern eine Zieltemperatur. Die Stufen stehen grob für: 1 rund 12 °C, 3 rund 20 °C, 5 rund 28 °C. Wer voll aufdreht und später zurückstellt, heizt den Raum nur unnötig über. Programmierbare Thermostate übernehmen das Absenken automatisch. Weitere geprüfte Hinweise zum effizienten Heizen findest du bei klimaaktiv.

Gas sparen beim Preis: der Anbieterwechsel

Verhalten senkt den Verbrauch, der Tarif senkt den Preis pro Kilowattstunde. Ein Haushalt mit 15.000 kWh Gasverbrauch zahlt derzeit grob 1.200 bis 1.500 € im Jahr. Die Netzentgelte sind 2026 deutlich gestiegen und reguliert – daran ändert kein Wechsel etwas. Frei wählbar ist der Energiepreis, und zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter liegen mehrere Cent pro Kilowattstunde.

Gewechselt haben 2025 trotzdem nur 6,3 % der Gaskundinnen und -kunden. Rund drei Viertel der Haushalte in Österreich haben überhaupt noch nie gewechselt und zahlen entsprechend den Tarif, in dem sie einmal gelandet sind.

Energy Hero nimmt dir diese Arbeit ab: Wir überwachen den Markt und leiten den Wechsel beim Gasanbieter und beim Stromanbieter Jahr für Jahr ein. Den Schriftverkehr behältst du – die Bestätigung kommt von deinem neuen Anbieter direkt zu dir, du klickst sie selbst. Du gibst also die Arbeit ab, nicht die Kontrolle über deinen Vertrag.

Im Sommer verschiebt sich der Verbrauch auf Kühlen, Warmwasser und Standby. Die passenden Energiespartipps für den Sommer haben wir separat zusammengefasst.