Energiespartipps für den Sommer – so sparst du dir nebenbei Geld

Ventilator auf einem Holztisch – stromsparende Alternative zur Klimaanlage im Sommer

Endlich Sommer – und mit den ersten Hitzetagen klettern nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Stromkosten: Ventilator, Klimagerät und Kühlschrank laufen auf Hochtouren. Mit rund 25 bis 30 Cent pro Kilowattstunde zahlst du für Strom 2026 noch immer deutlich mehr als vor der Energiekrise. Umso mehr lohnen sich diese Energiespartipps für den Sommer – plus der eine Hebel am Schluss, der mehr bringt als alle anderen zusammen.

Besser zum Ventilator greifen als zur Klimaanlage

Ein Ventilator braucht nur einen Bruchteil des Stroms – grob ein Zwanzigstel bis Fünfzigstel dessen, was ein mobiles Klimagerät zieht. Für die meisten Tage reicht er völlig. Wenn es ohne Klimagerät nicht geht: Fenster und Türen geschlossen halten und nicht kälter einstellen als nötig – jedes Grad weniger kostet spürbar Strom.

Richtig lüften und verschatten

Die günstigste Kühlung ist, die Hitze gar nicht erst hereinzulassen: in den kühlen Morgen- und Abendstunden kräftig querlüften, tagsüber Fenster zu und Räume abdunkeln. Am wirksamsten ist Sonnenschutz außen am Fenster, etwa Rollläden oder Markisen – Vorhänge innen helfen aber auch schon.

Kalt duschen spart doppelt

Eine kalte oder lauwarme Dusche erfrischt bei Hitze, regt den Kreislauf an – und spart die Energie fürs Aufheizen des Wassers. Gerade Warmwasser ist in vielen Haushalten nach der Heizung der zweitgrößte Energieposten. Im Sommer fällt der Verzicht so leicht wie sonst nie.

Standby aus – besonders im Urlaub

Fernseher, Konsole, Kaffeemaschine: Auf Standby ziehen viele Geräte rund um die Uhr Strom. Eine Steckerleiste mit Schalter trennt alles mit einem Klick vom Netz. Und vor dem Urlaub lohnt der Rundgang durch die Wohnung – zwei Wochen weg heißt zwei Wochen, in denen kein Gerät unbemerkt mitlaufen muss.

Kühlschrank abtauen und richtig einstellen

Eine dicke Eisschicht im Kühlschrank oder Gefrierfach treibt den Verbrauch deutlich nach oben – schon wenige Millimeter können bis zu rund 30 Prozent ausmachen. Also: regelmäßig abtauen. Außerdem reichen im Kühlschrank 7 Grad völlig, im Gefrierfach minus 18 – und je weiter das Gerät von Herd und direkter Sonne entfernt steht, desto weniger muss es arbeiten.

Wäsche kalt waschen und an der Luft trocknen

Bei der Waschmaschine geht der meiste Strom ins Aufheizen des Wassers – 30 statt 60 Grad spart einen Großteil davon, und für normal verschmutzte Wäsche reicht das. Getrocknet wird im Sommer gratis: An der Luft geht es oft schneller als im Wäschetrockner, der zu den größten Stromfressern im Haushalt gehört. Noch mehr Ideen für den Alltag findest du bei klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundes.

Der wichtigste Energiespartipp: dein Stromtarif

Alle Tipps oben sparen ein paar Euro hier und da. Der größte einzelne Hebel ist aber ein anderer: der Energiepreis. Netzentgelte und Abgaben sind fix vorgegeben – der Preis pro Kilowattstunde ist der einzige Teil deiner Stromrechnung, den du frei wählen kannst. Und genau dort liegen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter schnell mehrere Cent pro Kilowattstunde – bei einem Durchschnittshaushalt über das Jahr mehrere hundert Euro.

Dafür müsstest du nur einmal im Jahr Tarife vergleichen und wechseln. Weil das kaum jemand dauerhaft durchhält, gibt es Energy Hero: Wir wechseln deinen Stromanbieter automatisch – Jahr für Jahr zum jeweils günstigsten Tarif, ohne dass du vergleichen musst. Das Gleiche geht für deinen Gasanbieter. So sparst du im Sommer nicht nur nebenbei, sondern ganz ohne eigenes Zutun.